Rascher und praktischer Einstieg

Mit unserem Kurs möchten wir einen raschen Einstieg in das Konstruieren und Zeichnen am Rechner ermöglichen. Die Herausforderung für uns Lehrende besteht darin, die anfänglichen Hürden im Umgang mit einer neuen Software möglichst leicht zu überwinden.
Sehr detaillierte Arbeitsgrundlagen helfen dabei, unnötig Energie im Kampf fehlenden Mausklicks langen Dialogfolgen der Software zu verlieren. Nur so kann zügig das notwendige Niveau erreicht werden, um komplexere räumliche Aufgaben zu bewältigen.

Methodik

1. Sechs Lektionen
Die Inhalte werden in fünf Lektionen mit je 22 Schritten am Beispiel des Projektes Gabelhubwagen vorgestellt und eingeübt.
Wir erreichen so eine Aufmerksamkeit für das Wichtigste und die nötige Übersicht, um anspruchsvolle Aufgaben zu bewältigen.
Als Abschlussprojekt wird in Teamarbeit ein Modell der Neuen Nationalgalerie in Berlin erstellt.
Die Umsetzung erfolgt anhand des Programms Autodesk® Inventor® 2017 .

2. Lerngruppen
Jeder Teilnehmer arbeitet an einem eigenen Rechner. Dabei regen wir an, sich im Rahmen von Lerngruppen zu je vier Teilnehmenden gegenseitig zu unterstützen.

3. Fünf Lehrformate
Wir haben verschieden Lehrformate entwickelt, um den Lernenden auf dem Weg von detailierter Führung zu vollständiger Unabhängigkeit zu unterstützen.
a) Videos liefern detailierte Klickanleitungen zur Konstruktion durch Aufzeichung der Diaoge und der Bildschirmeingaben.
Wichtige Programmbefehle, aber auch geometrisch-konstruktive Fragestellungen werden erläutert.
b) Strukturierungen liefern Vorschläge zur Erstellung der Dateien durch Texte und Bilder.
c) Fertigungszeichnungen liefern die Festlegung der Objekte durch Ansichten und Maßangaben
c) Fotografien liefern freiere Angaben zu Objekten.
d) Themenstellungen liefern eine freie Auswahl zum Entwurf und zur Umsetzung geeigneter Objekte

4. Drei Lernphasen
Die eigene Aneignung des Wissen findet pro Lektion
an einem eigenen Rechner in drei Lernphasen statt:
a) Erste Umsetzung: Der Lernende sieht sich das erste Video an und nimmt direkt danach eigenständig, aber begleitet durch die Strukturierungen die selben Eingaben an seinem eignen Recher vor. Danach sieht er das nächste Video an und gibt danach diesen Schritt in den Rechner ein. So beschreitet er nach und nach alle 22 Schritte der jeweiligen Lektion.
b) Training: Nach Abschluss der ersten Umsetzung bearbeitet der Lernende alle Schritte der Lektion erneut. Diesmal ohne zur Hilfenahme der Videos, sondern nur geführt durch die Strukturierungen. Ergänzend reflektiert er, wie die in den Strukturierungen beschriebenen Schritte zum Bauteil führen, das in der Fertigungszeichnung angegeben ist.

c) Transfer: Abgeschlossen wird jede Lektion mit einer Aufgabe, für die eine Strukturierung gegeben ist. Jeder Partner in der Lerngruppe erstellt andere Bauteile bzw. Baugruppen und trägt so zur Erstelllung des Hubwagens bei. Diese Aufgabe ermöglicht die wiederholte Anwendung der neu erlernten Befehle und bietet Gelegenheit, das eigene Verständnis zu überprüfen und zu vertiefen.



Inhalte
Lektion 1: Grundlagen, Rotation eines Rechtecks
Lektion 2: Rotations- und Extrusionskörper, einfache Ergänzungen
Lektion 3: komplexe Grundkörper, externe Parameter, PDM
Lektion 4: Zusammenbau von Baugruppen und Bauteilen
Lektion 5: komplexe Ergänzungen an verbauten Bauteilen, Zeichnungserstellung

 

Räumliches Denken
Die gewählten Übungsbeispiele behandeln grundlegende geometrische Zusammenhänge. Ihre Lösung fordert und fördert ein differenziertes Räumliches Denken.